Über uns
Ich bin in Niederzier aufgewachsen, zwischen Zuckerrübenfeldern und Braunkohlehalden, das klingt unromantisch, aber mir ist diese Gegend ans Herz gewachsen. Wir haben immer viel selbst gemacht: Einkochen, Sauerkraut ansetzen, Rote-Bete-Salat aus dem Garten. Das war einfach normal bei uns. Als meine Tochter mit 16 anfing, immer öfter über Bauchschmerzen zu klagen, mal Durchfall, mal wochenlang verstopft, der Kinderarzt sagte "Reizdarm, wahrscheinlich Stress", habe ich mich ernsthafter mit dem Darm beschäftigt. Was isst man im Rheinland, das gut für den Bauch ist? Was schadet vielleicht? Ich habe unsere eigene Küche under die Lupe genommen: das fettige Essen zu Karneval, die Rübenkrautschnitten im Winter, die Buttermilch von der Molkerei nebenan. Langsam habe ich verstanden, wie eng unsere regionale Esskultur und die Darmgesundheit zusammenhängen. Diese Seite ist für alle, die das auch verstehen wollen, auf Rheinisch, ohne Laborsprache.
Marlies Schöttler